Darlehen von Privat Schweiz

Kredite aus der Privatschweiz

So wurde Botswana zur "Schweiz Afrikas". Angeblich billiges Darlehen: Wann die Aufwertung des Frankens zu einem Risikopotenzial wird Das Aufwerten des Frankens betrifft nicht nur Bauherren in Osteuropa und Börsenspekulanten. In Deutschland sind auch mehrere tausend Personen und Unternehmen davon erfasst. Der Bankexperte der Konsumentenzentrale Baden-Württemberg, Niels Navhauser, erklärt die Folgen der Frankenaufwertung und was Bankenkunden tun können. Die jüngste Frankenaufwertung hat nicht nur die osteuropäischen Wohnungsbauer und Gemeinden in Nordrhein-Westfalen verliert, sondern anscheinend auch viele dt. Einzelpersonen und Unternehmen.

Alleine die Volksbanken und Sparkassen haben in den letzten Jahren mehrere tausend Fremdwährungsdarlehen vergeben - die meisten davon in CHF. Sie wurden nicht nur an Privathaushalte vergeben, sondern auch an Unternehmenskunden verteilt. Laut Deutscher Nationalbank verfügen zurzeit über einen Kredit von 7,2 Mrd. CHF für das Privatkundengeschäft, während die Firmen 5,2 Mrd. CHF ausmachen.

Wie sich die Aufwertung des Frankens auf Darlehen in schweizerischer Währung auswirkt und was die Betroffenen tun können, erklärt Niels Mauhauser, Bankexperte bei der Konsumentenberatung Baden-Württemberg. Wie wirkt sich die deutliche Aufwertung des Frankens auf ein Fremdwährungsdarlehen in der schweizerischen Nationalwährung aus? In zweifacher Hinsicht sind die Effekte für Konsumenten zu spüren, die ein Darlehen in CHF haben.

Einerseits sind die Verbindlichkeiten der Schuldner aufgrund des stark angestiegenen Schweizer Franken-Wechselkurses angestiegen. Haben Sie früher für eine Rolle in der Schweiz einen Betrag von einem EUR gezahlt, so beträgt der Preis aufgrund der Frankenaufwertung nun 1,20 EUR. Bei einem Darlehen von 100.000 Francs statt in Höhe von 8.000 Francs müssen Sie jetzt 100.000 Francs auf den Markt bringen, um es auszuzahlen.

Der Wertverlust des Euros bedeutet auch, dass auf EUR lautende Sicherheitswerte weniger werthaltig sind. Dies kann dazu fÃ?hren, dass die Nationalbank neue Sicherheitenstellungen benötigt. Hat nämlich ein Mandant zuvor eine Sicherheit für das Darlehen in Hoehe von 80.000 EUR gestellt, fehlt der Hausbank nun eine Sicherheit fuer die verbleibenden 200.000 EUR.

In einem solchen Falle kann die Hausbank neue Wertpapiere einfordern? Es ist dann schwer, die Hausbank wegen Beratungsfehler zu verfolgen. Andererseits, wenn die BayernLB eine aktive Finanzierungsempfehlung über ein Fremdwährungsdarlehen ausgesprochen hat, ist die Situation anders. Es kommt dann darauf an, ob der Consultant über die Gefahren hinreichend aufgeklärt ist und ob die Empfehlungen kundenorientiert waren.

Meiner Meinung nach ist eine falsche Empfehlung, wenn der Ratgeber sagt, dass die Finanzierungen gesichert sind, weil die schweizerische Zentralbank den Kurs gewährleistet hat. Meiner Meinung nach beinhaltet ein guter Rat auch, diese Gefahren zu klären - oder eine solche Finanzierungsmöglichkeit gar nicht zu befürworten, wenn der Darlehensnehmer die Auswirkungen einer Änderung der Wechselkurse nicht bewältigen kann.

Auch wenn die Finanzierungen im Keller liegen, weil das Währungsrisiko aufgetreten ist, halte ich es für eine einwandfreie Irreführung. Wie kann man vorgehen, wenn die Hausbank nicht genügend auf die Gefahren aufmerksam gemacht hat? Wurde das Risikopotenzial dort falsch dargestellt oder wurden in der Konsultation Äußerungen wie: "Das Risikopotenzial ist nicht so gross, weil die schweizerische Zentralbank ohnehin den Lehrgang hält" gemacht, sollte man zusammen mit einem Anwalt untersuchen, ob man die Hausbank für eine falsche Beratung zur Verantwortung ziehen kann.

Wie wird sich die Frankenaufwertung auf die aktuellen Zinszahlungen auswirken? Umgerechnet in EUR ist die Zinslast nun rund 20 Prozentpunkte gestiegen. Dabei gibt es Währungsdarlehen mit festem und variablem Zinssatz, bei denen die Zinssätze einmal pro Monat an einen schweizerischen Referenzzins angeglichen werden.

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